Sie tippen es ein — sie behalten es für immer
Jedes Mal, wenn Sie Ihre Telefonnummer auf einer Website eingeben — sei es eine Lieferdienst-App, ein Online-Shop oder eine Social-Media-Plattform — übergeben Sie eines der eindeutigsten Identifizierungsmerkmale Ihrer Person. Aber was passiert wirklich auf der anderen Seite dieses Formulars? Die Antwort ist weitaus komplexer und besorgniserregender, als die meisten Menschen ahnen.
Schritt 1: Ihre Nummer wird sofort protokolliert
In dem Moment, in dem Sie ein Formular mit Ihrer Telefonnummer absenden, wird sie in der Datenbank des Unternehmens gespeichert. Selbst wenn Sie den Kaufvorgang mittendrin abbrechen, die Registrierung nie abschließen oder Ihr Konto später löschen — Ihre Telefonnummer wurde bereits erfasst. Viele Unternehmen geben in ihren Datenschutzbedingungen ausdrücklich an, dass sie diese Daten auch nach der Kontolöschung behalten, manchmal über Jahre hinweg.
Schritt 2: Sie wird mit Ihrem bestehenden Profil abgeglichen
Hier wird es interessant. Ihre Telefonnummer fungiert als universeller Identifikator. Werbeplattformen wie Meta (Facebook/Instagram) und Google nutzen Ihre Telefonnummer, um Ihr Konto über verschiedene Dienste, Geräte und Websites hinweg abzugleichen — auch solche, die Sie noch nie besucht haben. Dies wird als geräteübergreifendes Tracking bezeichnet, und Ihre Telefonnummer ist der Generalschlüssel, der es ermöglicht.
Schritt 3: Sie wird — oft ohne Ihr Wissen — weitergegeben
Die meisten Datenschutzrichtlinien enthalten Klauseln, die es Unternehmen erlauben, Ihre Daten mit „vertrauenswürdigen Drittparteien" oder „Partnern" zu teilen. In der Praxis bedeutet das, dass Ihre Telefonnummer verkauft oder geteilt werden kann mit:
- Datenbrokern — Unternehmen, die persönliche Daten sammeln und an jeden verkaufen, der bereit ist zu zahlen
- Werbenetzwerken — die sie nutzen, um ein Verhaltensprofil von Ihnen zu erstellen
- Partnerunternehmen — die möglicherweise völlig andere Datenschutzstandards haben
- Behörden — auf rechtliche Anfragen hin
Schritt 4: Sie wird zum Ziel von Spam und Betrug
Sobald Ihre Nummer in den Datenmarkt gelangt, ist dies praktisch dauerhaft. Telemarketer, Betrüger und Phishing-Operationen kaufen Telefonnummernlisten in großem Umfang. Deshalb erhalten Sie unerwünschte Anrufe und Textnachrichten von Nummern, die Sie nie kontaktiert haben — Ihre Nummer wurde als Teil einer Liste erworben, die ursprünglich von einem seriösen Unternehmen stammte, dem Sie vertraut haben.
Schritt 5: Sie kann dazu verwendet werden, Ihre Sicherheit zu gefährden
Ihre Telefonnummer ist oft mit Ihrer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) verknüpft. Das bedeutet: Gelangt ein Angreifer an Ihre Telefonnummer — durch ein Datenleck, SIM-Swap-Betrug oder einfach durch den Kauf bei einem Datenbroker — kann er potenziell Passwörter für Ihre sensibelsten Konten zurücksetzen, darunter Ihre Bank, E-Mail und Social Media.
Die Lösung: Hören Sie auf, Ihre echte Nummer weiterzugeben
Der wirksamste Schutz gegen all das oben Genannte ist die Verwendung einer virtuellen Telefonnummer, wann immer eine Website, App oder ein Dienst nach Ihrer Telefonnummer fragt — insbesondere zu Verifizierungszwecken.
Eine virtuelle Nummer ist eine temporäre, echte Telefonnummer, die SMS-Nachrichten empfängt, aber nicht mit Ihrer echten Identität, SIM-Karte oder Heimatadresse verknüpft ist.
So nutzen Sie eine virtuelle Nummer zur Verifizierung
- Gehen Sie zu text-verification.net und wählen Sie ein Land.
- Wählen Sie eine verfügbare virtuelle Nummer aus der Liste.
- Verwenden Sie diese Nummer im Anmeldeformular der Website.
- Kehren Sie zu unserer Plattform zurück, um die Verifikations-SMS zu lesen.
- Ihre echte Telefonnummer bleibt sicher, und Ihr Konto ist verifiziert.
